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Artikel zur SVK-Mitgliederversammlung 2016 Drucken E-Mail
Samstag, 23. April 2016
"Der Verein wird immer mehr zum Dienstleister"
Mitglieder des Sportvereins Kirchzarten bestätigen den Vorstand.

mitgliederversammlung.jpg Die Zeiten, in denen es selbstverständlich war, als sportlicher Bürger auch Mitglied im örtlichen Sportverein zu sein, gehören wohl der Vergangenheit an. Das ist zumindest eine Botschaft, die jetzt bei der Mitgliederversammlung des SV Kirchzarten im Kurhaus zu vernehmen war. Sie mag aber auch ein Zeichen dafür sein, dass "die Identifikation mit seinem Verein nicht mehr zeitgemäß ist", wie Peter Meybrunn als Vertreter des erkrankten Bürgermeisters in seinem Grußwort sagte: "Der Verein wird immer mehr zum Dienstleister. Die Menschen suchen halt das raus, was sie gerade brauchen."
 Dabei habe der SV Kirchzarten als mit Abstand größter Verein in der Gemeinde mit seinem breiten Angebot eine große Bedeutung. "Sport ist wichtig für die Gesellschaft", meinte Meybrunn, "und für Kirchzarten ist der SVK ein optimaler Werbeträger für die Region – sowohl durch seine großartigen Events in verschiedenen Sportarten als auch durch zahlreiche erfolgreiche Sportler auf nationaler wie internationaler Ebene." Deshalb sei es für den Gemeinderat selbstverständlich, so Meybrunn, sich unterstützend hinter den SVK zu stellen.
Als aktuelle Beispiele nannte er die gelungene Sanierung der Umkleidekabinen für die Fußballer und die Sanierung der Leichtathletikanlagen. Er kündigte eine neue Beleuchtung am Sportplatzgelände und die Erneuerung der Kugelstoßanlage an. Für die Mountainbike-Trainingsanlage im Hexenwäldle liege jetzt die Baugenehmigung vor. Im Namen der Gemeinde dankte Meybrunn sowohl dem Vorstand als auch den mehr als 250 Trainern und Betreuern für ihr Engagement. Über deren aktive Arbeit und die Höhepunkte des vergangenen Jahres war später im Vortrag des Geschäftsführers zu hören.

Die Versammlung hatte nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Andreas Kohler mit einem ausführlichen Bericht von SVK-Geschäftsführer Christian Kaindl begonnen. Er musste einen geringen Rückgang um 35 Personen auf jetzt 2850 Mitglieder verkünden: "Wir müssen für bestimmte Altersgruppen das sportliche Angebot attraktiver gestalten und dem Bedürfnis nach individuellen Sportmöglichkeiten folgen." Kaindl bedauerte, dass "wir bei dem dafür hilfreichen Projekt Sportvereinszentrum derzeit nicht weiterkommen".
Erfreulich sei das große Interesse an den Kursen im Gesundheitssport, der Schneesportschule, beim Schwimmen, Ferienfreizeiten und im Rehasport: "Hier haben über 350 Nichtmitglieder für höhere Kursgebühren teilgenommen. Das ist ein Zeichen, dass der Verein immer mehr als Dienstleister in Anspruch genommen wird und nur einzelne Leistungen gebucht werden. Das ist eine Entwicklung, der wir uns stellen müssen und deren Chancen wir ergreifen sollten."
Im Übrigen nutze der Verein für die Kommunikation nach innen und außen mit seiner Homepage, der Facebookseite, dem Newsletter und dem Vereinsmagazin "SVKmag" zeitgemäße Wege.

SVK-Finanzchef Anselm König berichtete von einer soliden Kassenlage. Ihm wurde eine ordnungsgemäße Buchführung von den Kassenprüfern Andreas Ehricke und Oliver Stenzel bestätigt. Einer einstimmigen Entlastung stand somit nichts im Wege.

Erfreulich bei der Vorstandswahl war, dass der vakante Posten Marketing durch die Grafikerin Regina Nieberle neu besetzt werden konnte.

Wahlen: Jürgen Friedmann, Vorstand Organisation, Frank Rosenkranz, Vorstand Infrastruktur, Anselm König, Vorstand Finanzen, Regina Nieberle, Vorstand Marketing. Vakant blieb der Vorstandsposten Breitensport. Die Amtszeit des Vorstandsvorsitzenden Andreas Kohler läuft noch bis ins Jahr 2017. Er stand deshalb nicht zur Wahl.


Badische-Zeitung vom 23.04.2016 - Gerd Lück
 

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