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Theater 2011 Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. Januar 2011
Himmlisch-teuflisches Tauziehen mit Verwechslungen
Im Kurhaus in Kirchzarten erheitert die Laienspielgruppe des SV Kirchzarten mit dem Stück "Eine himmlische Beförderung".

Die Nachbarin (Heidi Mühl) ist kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Die Mutter des Bräutigams (Claudia Hug) und die Brautmutter (Karola Engesser) versuchen die Verzweifelte zu beruhigen. Das Brautpaar (Julia Beck und Michael Hug) und die Trauzeugen (Markus Beck und Anja Bodmer) beobachten das Geschehen von der Bank aus. Foto: Timea Lax

Die Laienspielgruppe des Kirchzartener Sportvereins inszenierte die Komödie "Eine himmlische Beförderung". Die Veranstaltung lockte, wie jedes Jahr, zahlreiche Besucher ins Kurhaus und brachte die Räume zum "Beben".
"Sport ist kein Theater", so sagt man, doch beim Sportverein Kirchzarten verhält sich das einmal im Jahr anders. Seit nunmehr über sechzig Jahren begeistert die Laienspielgruppe, die aus dem Sportverein Kirchzarten entstanden ist, ihr Publikum. Vorbereitungen beginnen schon Wochen vor Weihnachten Mit viel Ausdauer, Engagement, Begeisterung und kontinuierlicher Erweiterung der Besetzung, entwickelte sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte ein Theaterensemble, das sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann. "Im Prinzip sind wir ein großes Familienunternehmen", lobt Martin Bräutigam, Regisseur der Gruppe, den guten Zusammenhalt. Mit Stolz verweist er darauf, dass das Theaterteam, zu dem auch Techniker, Handwerker und Bühnenbildner gehören, professionell und verlässlich "Hand in Hand" arbeitet. In der Zeit vor Weihnachten, wenn sich andere noch den Kopf über Geschenke zerbrechen, bemüht sich das Teams bereits um den Aufbau der Kulisse sowie um Licht- und Tontechnik. Großer Dank gebührt Otto Ehrike, der seit mehr als 45 Jahren das Bühnenbild farblich gestaltet. "Wir kümmern uns in Eigenregie um Kulisse und Requisiten, die zum größten Teil aus dem Privatbesitz der Darsteller stammen", so Bräutigam.
Parallel zum Aufbau steigert sich in den Wochen vor und vor allem nach Weihnachten die Intensität der Proben. Dann stehen "alte Hasen" mit langjähriger Bühnenerfahrung und "die Neuen" im Rampenlicht. Zu den "Neuen" zählt dieses Jahr der "Nachbar", alias Winni Trenkle, der mit der Inszenierung im doppelten Sinne "Prämiere" feiern durfte.
Bei so viel Begabung und Kooperation erstaunt es nicht, dass die Theatergruppe spielerisch die Herzen der Zuschauer erobert – und das schon mit dem ersten Spotlight auf die Großmutter des Teufels, gespielt von Helena Fuss. Und wenn sich im weiteren Verlauf himmlische, höllische und irdischen Irrungen und Wirrungen um die Hochzeit im Hause Weismann entfalten, muss man als Zuschauer Taschentücher bereithalten, um sich die Lachtränen abzuwischen.

Bericht aus der Badischen Zeitung vom 11.01.2011 - Artikel und Bild: Timea Lax www.badische-zeitung.de


Teuflische Verwechslungskomödie mit himmlischem Ende
Laienspielgruppe überzeugte mit Glanzleistung


Foto: Hanspeter Schweizer

Die Laienspielgruppe des SV Kirchzarten, alljährlich im Januar Garant für hochkarätige Unterhaltung im Kurhaus, zog auch am vergangenen Samstag wieder hunderte Besucher ins vollbesetzte Kurhaus. Zur Aufführung kam der Dreiakter „Eine himmlische Beförderung“ unter Regie von Martin Bräutigam.

Zum Inhalt: Hochzeitsvorbereitungen im Hause Weismann. Tochter Yvonne kommt zum Heiraten in die Heimat zurück und bringt ihren „Zukünftigen“ Klaus-Dieter erstmals mit i ns Elternhaus. In ihrer Vorfreude ist Mutter Erika von früh bis spät am organisieren. Unterstützt wird sie dabei von Nachbarin Hilde. Vater Albert plant, zusammen mit Nachbar Heinz, den Neubau eines Mehrfamilienhauses, wozu er die Mitgift seines betuchten Schwiegersohnes braucht. Da Teufelssohn Diavolo seine Hörnchen und Jungengel Raphaela ihre Flügelchen verdienen müssen, mischen beide kräftig bei den Hochzeitsvorbereitungen mit . . .

Soweit die Fakten. Was die Umsetzung anbelangt, so gaben die 13 Darsteller geradezu TV-reife Leistungen zum Besten. Reichlich Szenenbeifall und ein nicht enden wollender Schlussapplaus zeigten, dass auch Glanzleistungen früherer Darbietungen durchaus zu toppen sind. Die bestens ausgearbeitete Geschichte zusammen mit schauspielerischen Höchstleistungen ließen den Abend zu einem vollen Erfolg werden. Ihre Feuertaufe hatte an diesem Abend auch die neue Pächterin der Kurhaus-Gastronomie, Renate Brandenburg. Ein gut organisierter Service samt einem ordentlichen Speisen- und Getränkeangebot ergänzten die Veranstaltung perfekt.
Bericht aus dem Dreisamtäler vom 12.01.2011 - Artikel und Bild: Hanspeter Schweizer



 

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